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30 April 2026

Wasserstoffzüge in Russland

Wasserstoff-Personenzug

In Russland wird an der Erstellung des ersten Personenzuges mit Wasserstoffbrennstoffzellen gearbeitet. Man betrachtet das Projekt als einen der zukunftsgerichteten Schritte zur Reduzierung des CO2-Fußabdruckes im Verkehr und der Entwicklung von umweltfreundlicheren Technologien in der Eisenbahnindustrie.

Das Triebwerk wird Wasserstoffbrennstoffzellen mit Protonen-Austausch-Membran zur Grundlage haben. In so einem System tritt Wasserstoff in eine elektrochemische Reaktion mit Sauerstoff, wodurch Elektroenergie mit Wasser als Nebenprodukt erzeugt wird.

Wasserstofftransport gilt als eine zukunftsorientierte Richtung, weil es da keine schädlichen Emissionen beim Betrieb gibt, sowie wegen seiner hohen Energieintensität und der Möglichkeit schnell zu tanken, im Vergleich zu der langwierigen Akkumulatorenladung. Aber die Entwicklung solcher Projekte wird noch durch hohen Kosten der Wasserstoffproduktion, -Lagerung und -Transportierung gehemmt.

Der Expertenmeinung nach darf die Technologie zuerst auf einem Pilot-Übungsplatz mit eingeschränkter Infrastruktur und wenigen Zügen erprobt werden. Falls die Prüfungen die Effizienz dieser Lösung bestätigen, können die Wasserstoffzüge auch in anderen Regionen Russlands, vor allem auf nicht elektrifizierten Eisenbahnlinien, eingesetzt werden. Bei der weiteren Entwicklung der Produktion und der Infrastruktur können solche Züge eine eigene Nische im russischen Verkehrssystem besetzen.

 

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